Kapitel 4 - Reglement und Organisatorisches

Stand Dezember 2025 - Änderungen bleiben vorbehalten

Reglement für den Studiengang Theologie

1. Teilnahmevoraussetzungen, An- und Abmeldung

Wichtigste Voraussetzung für das Studium im STh ist das Interesse an einer qualifizierten theologischen Bildung und damit die Bereitschaft, sich mit Fragen des christlichen Glaubens und der jüdisch-christlichen Tradition ernsthaft auseinanderzusetzen. Dies verlangt ein persönliches, zeitliches und auch finanzielles Engagement.

Ein gewinnbringendes Studium im STh erfordert als Zugangsvoraussetzung

  • eine abgeschlossene Mittelschulbildung mit Matura oder
  • ein vergleichbares Bildungsniveau (z. B. dreijährige Berufslehre plus höhere Fachausbildung/eine zweite Berufsausbildung).

Alternativ eröffnen den Zugang zum STh auch

  • die mit Zertifikat abgeschlossenen Kurse «Bibel verstehen/M3» und «Gott und Welt verstehen/M4», oder
  • erfolgreich abgeschlossene Theologische Module 1-3.

Provisorische Aufnahme und Abklärung von Sonderfällen

Falls die oben genannten Voraussetzungen nicht vorliegen, kann die Einschreibung in den Studiengang Theologie provisorisch erfolgen. Sofern provisorisch eingeschrieben Personen im ersten Studienjahr die obligatorischen Kompetenznachweise erfolgreich erbringen, werden sie anschliessend regulär aufgenommen. Zur Unterstützung bietet das TBI über das Einführungswochenende hinaus ein optionales Coaching im Verlauf des ersten Studienjahres an.

Anrechnung von theologischer Vorbildung 

Bei Sonderfällen (z. B. wenn theologische Kurse aus dem In- und Ausland auf dem Niveau des STh besucht worden sind) oder spezifischen Fragen zu diesen Voraussetzungen erfolgt auf Wunsch eine individuelle Abklärung. 

Schliesslich gehört zu den Teilnahme-Voraussetzungen die fristgerechte Bezahlung der Kursgebühren.

Die Anmeldung für den STh erfolgt per Online-Formular auf der TBI-Website. Die Anmeldung wird vom Sekretariat des TBI bestätigt. Mit der Anmeldung verpflichten sich die Studierenden, die Geschäftsbedingungen des TBI und alle Bedingungen des Studiengangs während ihres Studiums einzuhalten.

Änderungen des Studienprogramms, der Studienorte und der Kosten bleiben ausdrücklich vorbehalten.

Jeweils zum Herbstsemester eines neuen Studienjahres erhalten Studierende vom Sekretariat ein digitales Formular, mit dem sie die Fortsetzung ihres Studiums bestätigen. Diese Anmeldungen werden nicht bestätigt.

Abmeldung oder Unterbruch müssen auf Schluss eines Semesters schriftlich für das nächstfolgende angezeigt werden.

Bitte beachten Sie besonders: Abmeldung oder Unterbruch während eines Semesters führen in keinem Fall zu einem Erlass oder einer Rückerstattung von Semestergebühren. Bereits zugestellte Studienunterlagen werden nicht zurückgenommen. 

2. Studienstart und Studienverlauf

Der STh erstreckt sich im Regelfall über drei Jahre und umfasst dabei sechs Semester mit je drei Fächern pro Semester. Er umfasst insgesamt also 18 Vorlesungsreihen

Das Herbstsemester (HeSe) dauert von Oktober bis September bis Januar, das Sommersemester (SoSe) von März bis Juni.

Die reguläre Einstiegsmöglichkeit in den laufenden Studiengang besteht jedes Jahr mit dem Herbstsemester. Neustudierende melden sich über das Online-Formular auf der Website des TBI bis spätestens 31. August des jeweiligen Jahres an.

Für Neueintretende wird zu Beginn des Studienjahres im Herbstsemester ein Einführungswochenende im Veranstaltungszentrum Paulus Akademie in Zürich durchgeführt.

  • Herbstsemester 2026/27 – Gott denken und glauben – Gestern, Heute, Morgen
    • Altes Testament 1: Der Gott Israels und sein Volk (Vorlesungsreihe 1)
    • Dogmatik 1: Gottes- und Schöpfungslehre (Vorlesungsreihe 2)
    • Religionssoziologie/Pastoraltheologie 1: Heute Glauben leben – systematische Zugänge (Studienwoche)
  • Sommersemester 2027 – Leben verantwortlich gestalten – für sich und mit anderen
    • Ethik 1: Systematische Zugänge zur Ethik (Vorlesungsreihe 1)
    • Philosophie: Gott und Welt denken (Vorlesungsreihe 2)
    • Ethik 2: Gut leben. Individual- und Sozialethik (Studienwoche)
  • Herbstsemester 2027/28 – Jesus Christus – Zeitloses Vorbild, zeitgemässe Nachfolge
    • Neues Testament 1: Jesus Christus in den Evangelien (Vorlesungsreihe 1)
    • Dogmatik 2: Jesus Christus – Christologie und Offenbarung (Vorlesungsreihe 2)
    • Theologie der Spiritualität: Christliche Lebensstile & christliche Lebenskunst (Studienwoche)
  • Sommersemester 2028 – Als Volk Gottes unterwegs sein – auf unterschiedlichen Wegen
    • Fundamentaltheologie: Grundlagen und -fragen des Glaubens (Vorlesungsreihe 1)
    • Praktische Theologie: Als Christ:in Zukunft gestalten (Vorlesungsreihe 2)
    • Religionen im Dialog: Einander in Vielfalt begegnen (Studienwoche)
  • Herbstsemester 2028/29 – Hoffnungsvoll und be-geistert – von Anfang an
    • Kirchengeschichte: Die Geschichte von Christentum und Kirche (Vorlesungsreihe 1)
    • Dogmatik 3: Pneumatologie, Eschatologie und Ekklesiologie (Vorlesungsreihe 2)
    • Neues Testament 2: Gemeinde sein – Gemeinde werden (Studienwoche)
  • Sommersemester 2029 – Auf menschliche Weise die Beziehung zu Gott gestalten
    • Altes Testament 2: Propheten, Weisheit, Psalmen (Vorlesungsreihe 1)
    • Liturgiewissenschaft: Unter Menschen Gott feiern (Vorlesungsreihe 2)
    • Kirchenrecht: Recht, Strukturen, Freiräume (Studienwoche)

Nach dem Sommersemester 2029 respektive alle 3 Jahre beginnt der Zyklus wieder von vorne. Ein Einstieg ist jeweils zum Herbstsemester möglich, so dass innerhalb von drei Jahren alle Studienfächer belegt werden. 

Ein Semester im Studiengang Theologie STh verläuft nach folgendem Schema: 

Im Studienplan (siehe Reiter darüber) als Vorlesungsreihe 1 oder 2 ausgezeichnete Fächer

Diese Fächer erstrecken sich jeweils über 11 Lehrveranstaltungen (1 x vor Ort im Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Zürich und 10 x online über eine Videokonferenzsoftware) und einen Studientag vor Ort entweder im Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Zürich, oder in einem Bildungshaus in der Deutschschweiz. 

Die 11 Lehrveranstaltungen eines Fachs finden jeweils montags oder donnerstags von 19.00-20.45 Uhr statt, der Studientag samstags von 9.15 Uhr bis 16.45 Uhr.

Im Studienplan (siehe Reiter darüber) mit Studienwoche bezeichnete Fächer

Dieses Fach bildet das inhaltliche Fundament einer Studienwoche am Ende des Semesters. Die Studienwoche beginnt am Mittwochnachmittag und dauert bis Samstagabend.

Die genauen Angaben über Ort, Daten und Zeiten der  Veranstaltungen werden vor Beginn des Semesters auf der Website des Studiengangs Theologie sowie auf der lernplattformreligion.ch mitgeteilt. 

Alle Studierende im STh erhalten einen persönlichen Zugang zur lernplattformreligion.ch

Für jedes Fach eines Semesters wird ein Kursbereich auf der Lernplattform eingerichtet, in dem die Studierenden ihren persönlichen Link zur digitalen Lehrveranstaltung finden.

Im Studiengang Theologie STh wird grosser Wert auf den aktiven und zeitgleichen (synchronen) Besuch von digitalen Lehrveranstaltungen durch die Studierenden gelegt. Die Lehrveranstaltungen werden deshalb nur im begründeten Ausnahmefall (z. B. Krankheit mit Attest, kurzfristige berufliche Verhinderung) aufgenommen und zur rein persönlichen Nacharbeit zur Verfügung gestellt.

Bei den Lehrveranstaltungen im Veranstaltungszentrum Paulus Akademie tragen sich die Studierenden in ein zentral geführtes Präsenzheft ein. Bei den digitalen  Lehrveranstaltungen wird die Präsenz automatisch über die lernplattformreligion.ch registriert.

Um in einem Semesterfach zum Kompetenznachweis zugelassen zu werden, müssen mindestens 80 % der Lehrveranstaltungen einer Vorlesungsreihe besucht worden sein. Liegt die Präsenz nachweisbar im Bereich von 70 – 80 %, kann vor der Zulassung zum Kompetenznachweis eine kompensatorische Zusatzaufgabe durch die Studienleitung verlangt werden. 

Im STh sind Gasthörer:innen herzlich willkommen, die nur einzelne Fächer je nach ihrem Interesse belegen möchten. Kompetenznachweise müssen Gasthörer:innen nicht ablegen. Gasthörer:innen müssen sich auf der Website des Studiengangs Theologie formell anmelden.

Es gilt zu beachten, dass Gasthörer:innen keinen qualifizierten Abschluss im Studiengang Theologie erlangen können, aber auf Wunsch eine Teilnahmebestätigung mit Nennung der besuchten Fächer erhalten. Interessent:innen wenden sich dazu an info@tbi-zh.ch.

Auf Anfrage an info@tbi-zh.ch ermöglicht das TBI die Teilnahme an einer Vorlesung zum “Schnuppern”.

Da der Studiengang kostenpflichtig ist und Rücksicht auf die anderen Studierenden genommen werden muss, ist es nicht gestattet, Personen an Lehrveranstaltungen mitzubringen, die nicht für den STh eingeschrieben sind.

3. Kompetenznachweise

  • Der Studiengang Theologie sieht bei den Kompetenznachweisen fachspezifische Formen vor. Sie spiegeln die unterschiedlichen Arbeitsweisen und methodischen Zugänge in den Fächern wider.
  • Jeweils vor Semesterbeginn wird den Studierenden in digitaler Form eine Übersicht über die vorgesehenen Formen von Kompetenznachweisen, die damit verbundenen Themenstellungen sowie Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

In jedem Semester sind durch die Studierenden insgesamt zwei Kompetenznachweise in zwei Fächern (ein Kompetenznachweis in einem Fach) zu erbringen.

  • 1 Kompetenznachweis mit Fachgespräch am Ende des Semesters (siehe dazu 3.2.1),
  • 1 Kompetenznachweis der theologischen Vertiefung innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende des Semesters (siehe dazu 3.2.2).

Das Fach eines Semesters, in dem kein Kompetenznachweis erbracht wird, wird bei nachgewiesener Mindestpräsenz als „belegt“ bewertet.

Ablauf des Kompetenznachweises: Der erste Teil des Kompetenznachweises besteht aus einer Präsentation, im zweiten Teil sind Rückfragen zur Präsentation und zur theologischen Reflexion möglich bzw. vorgesehen. 

Form der Präsentation: Die Formen des Kompetenznachweises werden durch die Dozierenden festgelegt und vor dem Start des Semesters bekannt gegeben.

Beispiele sind:

  • Eigenständige Erarbeitung eines theologischen Themas mit Hilfe eines Posters, einer Grafik, usw …
  • Gruppenprüfung gemeinsam mit einer oder maximal zwei weiteren Personen. In diesem Fall erarbeitet die Gruppe die Aufgabenstellung gemeinsam. Die Rückfragen im anschliessenden Gespräch stellen sicher, dass alle Beteiligten eine Leistung erbracht haben. 
  • Eine freiere Form: Die Erstellung eines Podcast-Beitrags, eines Videos, einer Broschüre … 

Dauer des Kompetenznachweises, Termin und Ort: Die Richtzeit für den Kompetenznachweis (Präsentation + Fachgespräch) beträgt 15 Minuten. Bei einer Gruppenprüfung beträgt sie 30 Minuten. Das Fachgespräch findet im Beisein einer/eines Expert:in statt. 

Dieser Kompetenznachweis ist grundsätzlich für den letzten Tag der Studienwoche vorzubereiten und dort zu präsentieren. Im Fall einer freieren Form bei der Präsentation muss der Kompetenznachweis nicht im Rahmen der Studienwoche erbracht werden, sondern nach der Sichtung der erstellten Medien durch Dozent:in und Expert:in zu einem späteren Zeitpunkt. Das anschliessende Fachgespräch kann in diesem Fall auch über eine Videokonferenz stattfinden.

Benotung: Der Kompetenznachweis mit Fachgespräch wird benotet.

Ablauf des Kompetenznachweises: Mit diesem Kompetenznachweis belegen die Studierenden ihre vertiefte theologische Reflexionsfähigkeit. Aus vorgegebenen Themen und Aufgabenstellungen wählen sie aus und erarbeiten in der vorgegebenen Form ihre theologische Stellungnahme. Wichtiger Hinweis: Der Kompetenznachweis der theologischen Vertiefung muss sich auf ein anderes Fach beziehen als der Kompetenznachweis mit Fachgespräch.

Form des Kompetenznachweises: Dieser Kompetenznachweis kann die Form einer Hausarbeit, der Analyse eines Bibeltextes, der Erstellung eines längeren Essays, usw. annehmen. Sie wird durch die/den Dozierenden festgelegt und vor dem Start des Semesters bekannt gegeben. Dabei wird auch vermerkt, in welcher Form der Kompetenznachweis eingereicht werden soll und auf welche Weise das Feedback erfolgt. 

Feedback: Das Feedback zum Kompetenznachweis erfolgt durch die/den Dozierenden grundsätzlich in schriftlicher Form. Wenn es die gewählte Form des Kompetenznachweises nahelegt, kann das Feedback aber auch in mündlicher Form erfolgen. 

Benotung: Der Kompetenznachweis wird benotet. 

Fachauswahl: Nach den sechs Semestern des STh muss innerhalb jeder Fachgruppe mindestens ein (1) Kompetenznachweis der theologischen Vertiefung erstellt worden sein. Die Fachgruppen setzen sich aus folgenden Fächern zusammen:

  • Fachgruppe 1: Philosophie, Fundamentaltheologie, Theologische Ethik, Religionssoziologie/Pastoraltheologie
  • Fachgruppe 2: Altes Testament, Neues Testament
  • Fachgruppe 3: Dogmatik, Liturgiewissenschaft, Kirchengeschichte
  • Fachgruppe 4: Kirchenrecht, Praktische Theologie, Christentum und Weltreligionen, Spiritualität

Anforderungen: Der Kompetenznachweise der theologischen Vertiefung hat, dem Niveau des Studiengangs entsprechend, qualitative und quantitative Ansprüche zu erfüllen:

  • Er  soll auf den im entsprechenden Semesterfach und in den übrigen Fächern erworbenen Kenntnisse aufbauen, diese vertiefen und erweitern.
  • Er braucht keine neuen Forschungsergebnisse zu bringen, soll aber ein Stück eigenständiger theologischer Denkarbeit bzw. Auseinandersetzung darstellen.
  • Er braucht sich nicht an streng wissenschaftlichen Massstäben zu messen, soll aber entlang einer strukturierten Gliederung geordnete Gedanken mit begründeten Meinungen und belegten Zitaten zu einem klar umschriebenen Thema enthalten.
  • Wenn in ihm ein Buch oder ein längerer Artikel zusammengefasst wird, muss zur Zusammenfassung eine persönliche Verarbeitung und Beurteilung des Gelesenen in angemessener Länge hinzukommen.
  • Wenn persönliche und berufliche Erfahrungen eingebracht werden, muss die Schilderung durch eine theologische Reflexion gerahmt werden.
  • Die formalen Vorgaben (z. B. Länge des Kompetenznachweises, Gestaltung), die von der/dem Dozentin vorgegeben worden sind, sind eingehalten worden. 

Die Notenskala bei den Kompetenznachweisen lautet:

  • 6 (ausgezeichnet)
  • 5,5 (sehr gut)
  • 5 (gut)
  • 4,5 (befriedigend)
  • 4 (genügend)
  • 3,5 und tiefer (ungenügend)

Voraussetzung für die Anmeldung: Für die Kompetenznachweise kann sich anmelden, wer die Mindestpräsenzzeit (siehe unter 2.7) nachweisen kann.

Anmeldetermin: Am Ende der beiden Vorlesungsreihen im Semester und vor dem Start der Studienwoche melden sich die Studierenden für ihre beiden Wunschkompetenznachweise an. Das TBI stellt dafür auf der lernplattformreligion.ch ein Anmeldeformular bereit. 

Umverteilung aus Zeitgründen: Für alle drei Fächer werden gleich viele Zeitabschnitte für den Kompetenznachweis mit Fachgespräch organisiert. Falls sich die Anmeldungen nicht gleichmässig verteilen, wird das TBI nach dem Zufallsprinzip die Kompetenznachweise mit Fachgespräch umverteilen.

Bei ungenügenden Noten ist eine einmalige Wiederholung des Kompetenznachweises innerhalb von 6 Monaten nach Abschluss des Faches möglich. Die Studierenden melden sich beim TBI für die Vereinbarung eines zweiten Termins. Wird der zweite Kompetenznachweis auch ungenügend bewertet, muss das betreffende Fach nochmals besucht werden, um ein drittes Mal den Kompetenznachweis abzulegen.

Bestandene Kompetenznachweise können nicht wiederholt werden.

Kompetenznachweise ausserhalb der vorgegebenen Termine werden nur in begründeten Ausnahmefällen und nach Bewilligung durch die Studienleitung durchgeführt. 

  • Die Kompetenznachweise mit Fachgespräch sind in den Studiengebühren inbegriffen. Für Wiederholungen von Kompetenznachweisen und für Kompetenznachweise ausserhalb der vorgegebenen Termine wird eine Gebühr von Fr. 50.- erhoben (Stand: 2025; Änderungen vorbehalten).
  • Für die Kompetenznachweise der theologischen Vertiefung fallen folgende Gebühren an: pro Kompetenznachweis Fr. 150.- . Muss ein Kompetenznachweis überarbeitet und ein zweites oder drittes Mal begutachtet werden, wird auch diese Gebühr jeweils erneut fällig.

KI-Agenten dürfen für die Recherche zu einem Thema oder zu einem Themenfeld benutzt werden. Beispielsweise ist es erlaubt, einen KI-Agenten nach den Argumenten zu fragen, die in einer ethischen Diskussionen einander gegenüberstehen. Diese Recherche muss im Quellenverzeichnis des Kompetenznachweises (s.u.) angegeben werden.

Enthalten sein müssen in der Angabe folgende Punkte: Verwendeter KI-Agent mit Webadresse, Angabe des Eingabetextes («Prompt»), Datum des Abrufs. Beispiel: ChatGPT (https://openai.com/chatgpt), «Welche Argumente gibt es gegen aktive Sterbehilfe?», Abfrage vom 24.09.2026

Wichtig: Die Ausgabe des KI-Agenten darf nicht als eigenes Werk ausgegeben werden. Sie darf ebensowenig für direkte noch für indirekte Zitate herangezogen werden. Ein Verstoss gegen diese Richtlinie führt dazu, dass der Kompetenznachweis als Plagiat eingestuft wird und erneut zu erstellen ist.

4. Abschlusszertifikat & Teilnahmebestätigung

Wer alle Fächer belegt und alle Kompetenznachweise erfolgreich abgelegt hat, erhält das Abschlusszertifikat des Studiengangs Theologie.

Auf dem Zertifikat sind alle Fächer entweder mit Note oder dem Status “belegt” aufgeführt.

Das Abschlusszertifikat des Studiengangs Theologie zeigt keinen Berufsabschluss an, ermöglicht aber den Zugang zu den Kirchlichen Studiengängen Seelsorge (Dualer Studiengang Seelsorge und Bischöfliches Studienprogramm).  

Daneben ist es anerkannt als Türöffner für eine weiterführende theologische und pastorale Ausbildung (z. B. am Religionspädagogischen Institut RPI der Universität Luzern oder für kirchliche Sozial- oder Jugendarbeit).

Wer den Studiengang Theologie nicht qualifiziert abschliesst, kann sich beim Sekretariat eine Teilnahmebestätigung für den Besuch des Studiengangs bzw. für die besuchten Fächer ausstellen lassen. Allfällige zusätzliche Studienleistungen (Noten von Kompetenznachweisen) werden darin auf Wunsch ausgewiesen.

5. Studiengebühren

(Stand 25. Februar 2025; Änderungen vorbehalten)

  • Einmalige Einschreibegebühr: 80 CHF
  • Einführungswochenende in Zürich: kostenfrei
  • Semestergebühren inkl. Studienbücher oder Skripten sowie Kompetenznachweise mit Fachgespräch:
    • 2 Studienfächer im Semesterverlauf mit Besuch der Studienwoche mit 1 Studienfach: 1’400 CHF (exkl. Kost & Logis, falls anfallend)  
    • 2 Studienfächer im Semesterverlauf ohne Besuch der Studienwoche  (Bitte beachten Sie: Diese Varianten stehen nur Gasthörer:innen offen bzw. sind nur in begründeten Ausnahmefällen möglich)
      • bei 2 belegten Fächern: 900 CHF
      • bei 1 belegtem Fach: 550 CHF 
    • Besuch nur der Studienwoche: 600 CHF (Bitte beachten Sie: Diese Variante steht nur Gasthörer:innen offen bzw. ist nur in begründeten Ausnahmefällen möglich)
  • Begutachtung eines Kompetenznachweises der theologischen Vertiefung: 150 CHF
  • Zeugnisgebühr: 30 CHF

Finanzielle Gründe sollen niemandem die Teilnahme am Studiengang Theologie STh verunmöglichen. In echten Härtefällen empfiehlt sich die Beantragung eines Stipendiums bei der Kirchgemeinde, Landeskirche oder Diözese.

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KircheWeiterBilden.ch

Mit KircheWeiterBilden.ch starten die Bistümer Basel und Chur gemeinsam mit dem Theologisch-pastoralen Bildungsinstitut (TBI) eine neue, zentrale Weiterbildungplattform für berufliche Fort- und Weiterbildungen. Ziel ist es, kirchliche Weiterbildungsangebote übersichtlich an einem Ort zu bündeln und so leichter zugänglich zu machen. Seelsorgliche Mitarbeitende mit Missio,

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