Werkzeuge und Arbeitsstrategien für den Umgang mit der kulturellen Vielfalt in der römisch-katholischen Kirche der Schweiz
Ein dreitägiger Workshop on demand mit Mark Moser
“… in vielen Sprachen redet [die Kirche] und dies nicht nur in dem äusseren Sinne, dass alle grossen Sprachen der Welt in ihr vertreten sind, sondern mehr noch in dem tieferen Sinn, dass die vielfältigen Weisen des Erfahrens von Gott und Welt, der Reichtum der Kulturen in ihr gegenwärtig ist und so erst die Weite des Menschseins und von ihr her die Weite von Gottes Wort erscheint.” Papst Benedikt XVI., Ansprache an die Römische Kurie, am 22. Dezember 2008
“The single story creates stereotypes, and the problem with stereotypes is not that they are untrue, but that they are incomplete. They make one story become the only story.” Chimamanda Ngozi Adichie
Die katholische Kirche ist ihrem Wesen nach multikulturell. Schon das Wort «katholisch» heisst «allgemein», «allumfassend». Die seit Anbeginn der Kirche geübte internationale Solidarität ist ein geistlicher Ausdruck dafür. Mittlerweile ist die Multikulturalität auch in der Schweiz eine unumkehrbare Realität, die sich insbesondere auch in der Kirche und in der Zusammensetzung des pastoralen Personals widerspiegelt. Daraus ergeben sich Chancen und Herausforderungen, weil Kultur unsere Erwartungen, Deutungen und Bewertungen von Kommunikation beeinflusst, die dann entweder zu Kooperation und Produktivität oder zu Missverständnissen und zu Konflikten führt. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Multikulturalität der katholischen Kirche in die DNA geschrieben ist, möchte das Bistum Basel die Interkulturalität noch stärker als Ressource aktivieren und betrachtet von daher die interkulturelle Kompetenz als eine Kernkompetenz seines pastoralen Personals.
“Der Glaube kann nicht in die Grenzen des Verständnisses und der Ausdrucksweise einer besonderen Kultur eingeschlossen werden. Es ist unbestreitbar, dass eine einzige Kultur das Erlösungsgeheimnis Christi nicht erschöpfend darstellt.” Papst Franziskus, Evangelii Gaudium 118
