Die Bibel – eine über viele Generationen entstandene Bibliothek – beginnt mit einem markanten Bekenntnis: «Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde» und endet im Neuen Testament mit einem Sehnsuchtsruf: «Amen. Komm, Herr Jesus!».
Zwischen diesem Anfang und diesem Ende wird die Menschheitsgeschichte, ihre Höhen und Irrungen, in vielfältigen Texten reflektiert. In unterschiedlichen Bildern bezeugt die Bibel eine grosse Hoffnung: Gott hat unsere Welt trotz Katastrophen, Unheil und Schuld nicht dem Untergang überlassen, sondern will sie einer letzten Zukunft zuführen. Bilder können besser als Begriffe die Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit der Wirklichkeit ausdrücken und prägen sich ein: der Garten, das Wasser, die Stadt, Natur und Kultur, Erfahrungen von Grenzen und Katastrophen, aber auch von Hoffnung auf Gottes Wirken in der Menschheitsgeschichte.
Diese Hoffnungsbildern in der Urgeschichte (Gen 1-11) und Endzeitprophetie (Offb) wollen wir in den vier Vormittagen bei der Lektüre ausgewählter Texte im ersten und letzten Buch der Bibel entdecken.

