Wie können historische Partnerschaftsmodelle unsere heutige Sicht auf Beziehung und Spiritualität bereichern? Das ökumenische Studienseminar lädt dazu ein, die Lebensformen und die spirituelle Partnerschaft von Dorothee Wyss und Niklaus von Flüe zu entdecken und mit heutigen Partnerschaftsmodellen ins Gespräch zu bringen. Im Fokus steht die Frage, wie historische Beispiele unsere Sicht auf Beziehung und Spiritualität bereichern können. Die Teilnehmenden erhalten Impulse für eine ökumenische Auseinandersetzung mit Partnerschaft und Spiritualität – damals und heute.
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Dorothee Wyss und Niklaus von Flüe ihre Partnerschaft lebten und welche spirituellen Dimensionen ihr gemeinsames Leben prägten. Dabei werden zentrale Quellen und historische Hintergründe erschlossen, dogmatische Perspektiven eingenommen und pastoral-theologische Sichtweisen studiert, um die Bedeutung dieser aussergewöhnlichen Beziehung für die Gegenwart sichtbar zu machen. Das Seminar bietet Raum für Reflexion und Austausch: Wie lassen sich die Erfahrungen und Herausforderungen von damals auf heutige Partnerschaftsmodelle übertragen? Welche Rolle spielt Spiritualität in Beziehungen heute, und was können wir von Dorothee Wyss und Niklaus von Flüe lernen?
Das Angebot richtet sich an alle, die sich für die Verbindung von Geschichte, Theologie und gelebter Partnerschaft interessieren und neue Perspektiven für ihr eigenes berufliches oder persönliches Umfeld gewinnen möchten.
12.04.2027, 14.30–17.15 Uhr, online
Einstimmung auf das Thema & erste Begegnung mit Quellen zu Dorothee Wyss und Niklaus von Flüe
10.–12.05.2027, Gästehaus Kloster Bethanien, St. Niklausen OW
Ökumenische und theologische Perspektiven auf das Seminarthema
10.05.2027 (Anreise bis ca. 14.00 Uhr)
Nachmittag: Historische Theologie (Prof. Dr. Katharina Heyden und Dr. Maria Lissek)
Kulturelles Abendprogramm zum Thema
11.05.2027
Vormittag: Theologische Ethik (Prof. Dr. Daniel Bogner)
Nachmittag: Exkursion zu Wirkstätten von Dorothee Wyss und Niklaus von Flüe (Bruder-Klausen-Kaplan Ernst Fuchs)
Kulturelles Abendprogramm zum Thema
12.05.2027 (Ende nach dem Mittagessen)
Vormittag: Seelsorge (PD Dr. Claudia Kohli-Reichenbach)
3 Fortbildungstage
Es handelt sich um ein ökumenisches Kooperationsprojekt des TBI mit dem Institut für Historische Theologie der Universität Bern. Studierende der Theologie, interreligiösen und jüdischen Studien sowie angrenzenden Fächern werden mit Teilnehmenden aus der kirchlichen Praxis generationsübergreifend und ökumenisch zusammenarbeiten.
Die Veranstaltung ist eingeschränkt barrierefrei. Bei Interesse am Fortbildungskurs und entsprechenden Bedürfnissen mit Blick auf Zugänge, Wege etc. setzten Sie sich mit der Kursleitung (maria.lissek@tbi-zh.ch) in Verbindung. Gemeinsam schauen wir, dass Ihrer Teilnahme nichts im Weg steht.
12. April 2027 bis 12. Mai 2027
Bereichsleiterin Fort- und Weiterbildung TBI
Institut für Historische Theologie der Universität Bern