Altes Testament
Neues Testament
Philosophie
Fundamentaltheologie
Dogmatik
Theologische Ethik
Kirchengeschichte
Liturgiewissenschaft
Kirchenrecht
Praktische Theologie
Christentum und Weltreligionen
Fächerabfolge

Studienfächer

Altes Testament

Ohne seine jüdischen Wurzeln ist das Christentum nicht zu verstehen. Denn Jesus von Nazaret war Jude und glaubte an den Gott Israels. Deshalb ist die alt- oder ersttestamentliche Exegese und Bibeltheologie so wichtig. Die Geschichte Israels und die Glaubenserfahrungen der Israeliten mit ihrem Gott gilt es kennen zu lernen. Das Fach eröffnet einen Zugang zur Tora, den fünf Büchern Mose (Teil 1) sowie zu den Propheten, der Weisheitsliteratur und den Psalmen (Teil 2).

Neues Testament

Jesus von Nazaret, der Glaube der ersten Christen/innen und die Anfänge der christlichen Gemeinden bleiben Orientierungspunkt auch für unseren Glauben heute. Deshalb gilt es, dem Kern der jesuanischen Botschaft nachzuspüren und die unterschiedlichen theologischen Deutungen von Jesu Person und Wirken zu verstehen. Im Zentrum des 1. Teils stehen die vier Evangelien, der 2. Teil behandelt Paulus, seine Briefe und die Anfänge der Kirche.

Philosophie

Philosophie ist Vernunftwissenschaft und hat mit ihren Erkenntnissen und mit den grossen Gestalten der Geistesgeschichte die Theologie nachhaltig beeinflusst, aber auch hinterfragt. Es gilt jene Konzepte und Protagonisten kennenzulernen, mit denen sich die Theologie im Laufe ihrer Geschichte besonders auseinandergesetzt hat.

Fundamentaltheologie

Die Anfragen an den christlichen Glauben zwingen die Theologie, ihre Fundamente zu überprüfen und die christliche Glaubwürdigkeit stets neu zu erweisen. Die Fundamentaltheologie fragt in Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Herausforderungen von heute nach Sinn und Berechtigung von Religion überhaupt und von Christentum und Kirche im Besonderen.

Dogmatik

Die dogmatische Theologie deutet die Inhalte des christlichen Glaubensbekenntnisses, zeigt deren Zusammenhang auf und ordnet sie in Fragen nach Gott und Schöpfung (Teil 1), nach Jesus Christus und seiner Bedeutung (Teil 2), nach Geist, Kirche, Sakrament und Vollendungshoffnung (Teil 3). Dogmatik ist also Auslegung der biblischen Grundgehalte in unsere Zeit und Gesellschaft hinein.

Theologische Ethik

Die Moraltheologie ist die theologisch-ethische Handlungslehre aus christlicher Perspektive. Menschliche Werte und Normen, Fragen nach Tugenden, Gewissen und Schuld werden im 1. Teil behandelt, während sich der 2. Teil mit konkreten ethischen Problemstellungen im individual- wie im sozialethischen Bereich befasst.

Kirchengeschichte

Das Christentum lebte von Anfang an in Gemeinschaften. Darum ist die Geschichte des Christentums letztlich identisch mit der Kirchengeschichte. Verfolgen Sie den spannenden, verschlungenen und nicht immer ruhmvollen Weg der katholischen Kirche und anderer christlicher Grosskirchen bis in die heutige Zeit.

Liturgiewissenschaft

Liturgie ist kirchliche Feier an den Brennpunkten des Lebens. Die Liturgiewissenschaft spürt den Wurzeln der christlichen Symbole und Rituale nach. Sie befasst sich sowohl mit der Geschichte der Liturgie als auch mit der Deutung und der zeitgemässen Feier der kirchlichen Sakramente sowie mit dem Kirchenjahr und der Tagzeitenliturgie.

Kirchenrecht

Als sichtbare menschliche Gesellschaft kann die Kirche ohne eine Ordnung ihre Sendung nicht erfüllen. Das Fach erklärt die innerkirchlichen und die staatskirchlichen Strukturen der Gesamtkirche, behandelt Fragen wie kirchliche Zugehörigkeit, fundamentale Gleichheit aller Kirchenglieder, besondere Rechtsstellung der Laien und der Kleriker, und es gibt Einblick in das kirchliche Eherecht.

Praktische Theologie

In der Praktischen Theologie geht es nicht mehr nur um die pastorale Praxis der SeelsorgerInnen, sondern grundlegender um das Verstehen der zerrissenen Welt von heute und, darauf bezogen, um die Reflexion über die Glaubenspraxis der kirchlichen Gemeinden. In Bezug auf die Zeichen der Zeit müssen Kriterien für kirchliches Handeln und ein tragfähiges Pastoralkonzept entwickelt werden.

Christentum und Weltreligionen

Unsere Gesellschaft ist nicht nur multikulturell, sondern auch multireligiös. Die Theologie muss sich deshalb dem interreligiösen Dialog stellen. Dazu gehört eine Grundkenntnis der grossen Weltreligionen ebenso wie eine christliche Theologie der (andern) Religionen.

 

Fächerabfolge 2018–22

Wintersemester 2018/19 Altes Testament 1
Philosophie
Sommersemester 2019 Neues Testament 1
Praktische Theologie
Wintersemester 2019/20 Altes Testament 2
Dogmatik 1
Sommersemester 2020 Theologische Ethik 1
Kirchengeschichte
Wintersemester 2020/21 Dogmatik 2
Neues Testament 2
Sommersemester 2021 Theologische Ethik 2
Kirchenrecht
Wintersemester 2021/22 Dogmatik 3
Liturgiewissenschaft
Sommersemester 2022 Fundamentaltheologie
Christentum und Weltreligionen