Perspektiven zukunftsfähiger Gemeindekatechese

Weiterbildung für Dipl. Religionspädagogen/-innen bzw. Katecheten/innen

Als Ergänzung und vertiefende Fortführung der „Oasentage“ der obligatorischen Fortbildung hat das IFOK ein Kursangebot zu konzeptionellen Ansätzen sowie praktischen Chancen und Herausforderungen erwachsenengerechter Gemeindekatechese entwickelt, „das auch weiteren Interessierten offen steht“.

Mit der Aufwertung der Laien sowie der Kirche am Ort durch das Zweite Vatikanische Konzil wurden die Gemeinde und die Erwachsenenkatechese als zentraler Ort lebensbegleitenden Glaubenlernens neu heraus gestellt. Trotz mancher Ernüchterung bleibt das Anliegen auch für die Zukunft aktuell und wichtig, biographisch und thematisch ansprechende Gelegenheiten zu schaffen, Glauben wachsen zu lassen.

Die Weiterbildung unterstützt katechetisch Tätige darin, Prozesse profilierter Glaubenskommunikation

mit Erwachsenen anzustossen, zu leiten und zu begleiten. Schwerpunktmässig werden folgende Arbeits- und Themenfelder behandelt:

  • Familie als Ort religiösen Lernens – zeitgemässe Elternbildung
    Gabriela Lischer, RPI
  • Biographiearbeit als innovative lebensorientierte Methode zeitgemässer Erwachsenenkatechese
    Karl Graf, Theologe, Erwachsenenbildner
  • Gemeindekatechese im Wandel von einer integrierenden zu einer impulsgebenden Pastoral
    Christoph Gellner, IFOK/TBI
  • Erwachsenenbildung in Pfarrei und Pastoralraum
    Gregor Schwander, RPI
  • Meine eigene Berufsrolle im Zusammenspiel unterschiedlicher Berufskompetenzen
    Eugen Trost, RPI
  • Differenzierte Katechese in einem pastoralen Gesamtkonzept
    Christoph Gellner, Dr. Gabriela Lischer, Gregor Schwander, Eugen Trost

Termin

  1. bis 10. März 2016,

Beginn Montag 10.00 Uhr, Ende Donnerstag 15.30 Uhr

Ort

Mattli Antoniushaus, Seminar- und Bildungszentrum, 6443 Morschach

Arbeitsweise

Inhaltliche Impulse, Gruppenarbeiten, Übungen zur Selbstreflexion, Austausch und Diskussion

Kursleitung

Dr. Christoph Gellner, Leiter IFOK/Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI

 

 

Kurskosten

CHF 650.– zzgl. Pension (Unterkunft/Verpflegung) ca. 445.– CHF

Anmeldung bis 5. Januar 2016

frühzeitige Anmeldung empfohlen, da Teilnehmerzahl beschränkt

 

Newsletter Prisma 1 2016

Das TBI – Bildung und Pastoral – Mediatisierung von Religion

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Liebe Leserinnen und Leser

 

Zum ersten Mal erhalten Sie heute TBI-PRISMA, den Newsletter des neu gegründeten Theologisch-pastoralen Bildungsinstituts der deutschschweizerischen Bistümer TBI. PRISMA dient dazu, dass Sie sich ein Bild machen können, was das TBI tut und welche Personen ihm ein Gesicht geben. Darüber hinaus finden Sie Hinweise auf Aktuelles, das für Ihre Arbeit nützlich sein kann.
Glaube braucht Bildung, Sich im Glauben bilden bedeutet auch religiös-theologisch: Einübung in den Umgang mit Perspektiven- und Meinungsvielfalt. Bildungsprozesse fördern die Kompetenz, andere Sichtweisen nachvollziehen und würdigen zu können, um zu einer so gut wie möglich geprüften Gewissheit zu kommen, die um die subjektive Bedingtheit der eigenen Gewissheit wie der anderen weiss. Wissenschaftlich reflektierte Bildung kennt nicht nur Problematisierungen, sondern auch Ergebnisse, hinter die man/frau nicht mehr zurück kann. Zu Recht betont Jürgen Werbick*: „Bildung macht wahrnehmungsfähiger und vielleicht auch wahrnehmungsbereiter“, wahrnehmungsfähiger etwa für die Qualität einer konkreten Lebensgestalt, eines guten Glaubenswegs. „Dafür nimmt sie die Spannung ‚in Kauf‘, in der sie sich vorfindet und in die sie immer wieder neu hineinführt: die kritische Spannung zwischen Glaubensgewissheit und ihrer unabsehbaren Problematisierung durch Alternativen und durchs Weiterfragen“. Anspruchsvolle Bildung lässt sich nicht mit weniger abspeisen, wenn es um Dimensionen eines guten Lebens geht.

 

Wenn Sie glauben, dass PRISMA für Personen in Ihrem Umfeld interessant ist, leiten Sie unseren Newsletter bitte weiter, verbunden mit der Empfehlung PRISMA zu abonnieren. Die Möglichkeiten zum Weiterleiten sowie zum Abmelden finden Sie am Schluss im Impressum..

Beste Grüsse im Namen des gesamten TBI-Teams
Christoph Gellner, Institutsleiter

*Jürgen Werbick: Religion und theologische Bildung: eine spannungsreiche Konstellation. Glaube braucht Bildung! Wirklich? In: Gottfried Bitter/Martina Blasberg-Kuhnke (Hrsg.): Religion und Bildung in Kirche und Gesellschaft (FS Norbert Mette). Würzburg 2011, 266-274, Zitate 274.

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Was macht eigentlich … das Theologisch-pastorale Bildungsinstitut TBI?

Ende November 2015 hat das neue deutschschweizerische Kompetenzzentrum für theologische Bildung Erwachsener und berufsbezogene Weiterbildung kirchlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seinen Geschäftssitz in Zürich-Enge bezogen und die Arbeit aufgenommen. Institutsleiter Dr. Christoph Gellner stellt hier zentrale Gesichtspunkte der Reorganisation vor.

Bildung und Pastoral neu zusammen denken. TBI – Eröffnungstagung am

20. März 2017 in Zürich
In der Verbindung von profunder theologischer Bildung und pastoralem Praxisbezug, kirchlicher Weltoffenheit und christlich entschiedener Zeitgenossen-schaft bündelt das TBI Kräfte und Kompetenzen, welche Bildung als Grunddimension der Pastoral stark machen möchten.

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Weshalb theologische Grundbildung? 

Wer eine Kirche betritt, benötigt Grundkenntnisse der christlichen Symbolwelt, um zu verstehen. Wer kompetent in die Debatte um den gesellschaftlichen Status anderer Religionsgemeinschaften in der Schweiz eingreifen will, muss die eigene Tradition kennen. Bereichsleiter Dr. Felix Senn verweist hier auf attraktive Wege zur theologischen Grundbildung.

Studiengang Theologie für Gasthörerinnen und Gasthörer

Der 4-jährige Studiengang Theologie STh steht auch Gasthörerinnen und Gasthörer offen. Im Wintersemester 2016/2017 bieten wir Dogmatik 2 (Jesus Christus) und Neues Testament 2 (Die Anfänge der Kirche). Sie können sich anmelden bis zum 10. Oktober 2016.

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Fit für Vielfalt

Dort, wo Menschen mit der Kirche in Kontakt kommen, geschieht dies vor allem in existentiell und biografisch bedeutsamen Situationen. Die Ausstrahlung und die Professionalität des Personals vor Ort entscheiden meist darüber, welche Spuren diese Begegnungen bei den Menschen hinterlassen. Bereichsleiterin Dorothee Foitzik präsentiert passende Angebote der berufsbezogenen kirchlichen Weiterbildung für verschiedene Berufsgruppen.

rel1g10n. Religionspädagogische Tagung am 30. Januar 2017 in Luzern

Die Tagung bietet Einblick in die Vielfalt digitaler Möglichkeiten für die Gestaltung religiöser Lehr-Lern-Prozesse. So kommt die grundsätzliche Bedeutung digitaler Medien für die religiöse Bildung und Beheimatung zur Sprache sowie ihr sinnvoller Einsatz in Katechese, Religionsunterricht, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung.

Einblick

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Wider den Kirchensprech: Be in your own voice
„Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt“: Provokant seziert der 30-jährige Kommunikations- und Politikberater Eric Flügge den Wirklichkeitsverlust kirchlicher Verkündigung, die in wortmächtiger Sprachlosigkeit nur ihre Relevanzlosigkeit überspielt. Christoph Gellner signalisiert in seiner Besprechung Zustimmung mit Vorbehalten.

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Verantwortet Glauben. Fundamentaltheologie

(Studiengang Theologie, Band V; 330 Seiten; Sonderpreis für Bestellung beim TBI: CHF 35.00 zzgl. Porto)

 

Lässt sich der christliche Glaube rational verantworten? Und wenn ja, mit welchen Argumenten? Und was genau heisst „glauben“? Diesen Fragen geht Felix Senn in seiner gut lesbaren Einführung in die Fundamentaltheologie auf den Grund. Er lässt sich dabei vor allem von den Impulsen der Theologie der Befreiung inspirieren und will damit die Leserinnen und Leser persönlich und existenziell herausfordern.
Ein Lehrbuch für alle, die sich auf einen kritischen Suchprozess einlassen und ihren Glauben auf ein tragfähiges Fundament stellen wollen.

 

Scharfblick

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Gedichte über alles hinaus: Ein Scharfblick auf Andreas KnappFehlt es an religiöser Erfahrung? Oder bleiben viele Erfahrungen einfach stumm und konsequenzenlos, weil sie nicht angemessen und stimmig zur Sprache kommen? Einer der besten Wege, dem abstumpfenden Jargon kirchlicher Binnensprache, dem blossen Weitersagen überlieferter Formeln zu entkommen, ist die Spracharbeit zeitgenössischer Dichtung. Spirituell aufmerksame Autoren wie Andreas Knapp erschliessen neue Zugänge zu heutiger christlicher Lebensdeutung, wie sie uns in der Hektik und Routine des Alltags oft nicht mehr gelingen will. Knapps Gedichtbände zählen für Christoph Gellner zu den sprachlich eindrucksvollsten Beispielen spiritueller Poesie und geistlicher Lyrik unserer Zeit.

Seitenblick

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Zwischenmenschlich. Beziehungspastoral heute
Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Praktische Theologie Schweiz

hrsg. v. Manfred Belok u. Franziska Loretan-Saladin, Edition NZN, Zürich 2016

 

Mit Beiträgen von Monika Jakobs, Christoph Gellner, Manfred Belok, Stephanie Klein, Leo Karrer, Francois-Xavier Amherdt, Urs Winter-Pfändler, Franziska Loretan-Saladin u. Salvatore Loirero.

Wenn Kirche auf Wirklichkeit trifft: Die Lebenswirklichkeiten in unserer Gesellschaft sind vielfältiger als es die offizielle katholische Lehre vorsieht. Die meisten Menschen in und ausserhalb der Kirche akzeptieren die gelebte Vielfalt an Partnerschafts-, Ehe- und Familienformen. Die Autorinnen und Autoren entwickeln deshalb eine theologisch begründete Beziehungspastoral und fragen: Wenn Beziehung als Prozess gesehen wird, welchen Einfluss hat dies auf das Verständnis des Ehesakraments? Darf es eine katholische „Theologie des Scheiterns und des Neuanfangs“ auch in Beziehungsfragen geben? Ist jedes Beziehungsende immer auch ein Scheitern?

Das Buch der Arbeitsgemeinschaft Praktische Theologie Schweiz ist eine Argumentationshilfe für Seelsorgerinnen und Seelsorger, die Menschen in ihren Beziehungsfragen begleiten.

feinschwarz.net – Theologisches Feuilleton

 

Im digitalen Zeitalter, in dem Printmedien und Fachzeitschriften einen schweren Stand haben, ist es wichtig, dass die vertiefte Auseinandersetzung mit Sachthemen im Netz neue Wege beschreitet. Diesem Anliegen haben sich die Initianten der Homepage www.feinschwarz.net verschrieben, und zwar in Bezug auf aktuelle theologische, kirchliche und gesellschaftlich-sozialethische Themen. Dabei haben sie den Mut, auf ihrer Plattform gegen den Trend zu digitalem Kurzfutter auch längere Essays und Grundsatzartikel zu veröffentlichen. Sie stossen damit wichtige Debatten an, die mittels Entgegnungen und Leserbriefen bewusst kontrovers geführt werden. Zudem machen sie Interviews mit namhaften Persönlichkeiten und provokative kritische Einwürfe zugänglich. Wer diese Homepage regelmässig besucht, findet immer wieder Überraschendes, bleibt am Puls der Zeit und wird herausgefordert zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Fragen.

Theologie und Literatur

Das Internet-Angebot der Deutschen Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Georg Langenhorst, Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Augsburg bietet wertvolle Informationen und aktuelle Hinweise zum interdisziplinären Forschungsbereich von „Theologie und Literatur“, vor allem Buchvorstellungen und Rezensionen. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Gegenwartsliteratur, vorwiegend, aber nicht ausschliesslich, aus dem deutschsprachigen Bereich.

Religion im Kinder- und Jugendbuch

Wer Informationen und aktuelle Hinweise zum interdisziplinären Forschungsbereich von „Religion im Kinder- und Jugendbuch“ sucht oder sich über Neuerscheinungen informieren will, wird hier fündig: Die Website ist ein Internet-Angebot der Deutschen Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Georg Langenhorst.

Religionen entdecken.de: Eine spannende Website für Kinder – und Erwachsene

 

Mithilfe verschiedener Medien werden Informationen zu verschiedenen Religionen vermittelt und über Spiele, Quiz und andere Aktivitäten zu Eigentätigkeit und Diskussion angeregt: Fragen können gestellt und eigene Beiträge geleistet werden. Ein Team von Expertinnen und Experten, darunter auch einige Kinder, sorgt für die inhaltliche Ausgestaltung. Im Bereich christliche Religion erhält man einen interessanten, praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten theologischer Gespräche mit Kindern.

reli.ch – Die Plattform für Religionsunterricht und Katechese

 

Nicht nur Materialtipps, Buchbesprechungen und Hinweise auf Weiterbildungsveranstaltungen bietet die ansprechend gestaltete Plattform; über die Rubrik „Fachblog“ besteht auch Möglichkeit zum fachlichen Austausch zu aktuellen Themen im Bereich Religionspädagogik und Katechese.

Das TBI Team

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Das TBI Team stellt sich vor: v. l. Marie-Luise Sirch (Leiterin Administration), Daniela Furrer (Sachbearbeiterin), Dorothee Foitzik (Bereichsleitung Kirchliche Weiterbildung), Dr. theol. Christoph Gellner (Institutsleiter/Bereichsleitung Personalkurse), Romy Janson (Sachbearbeiterin), Dr. theol. Felix Senn (Bereichsleitung Theologische Grundbildung)

Einsatz von Webtracking: Um die Nutzungshäufigkeit und die Anzahl der Nutzer unseres Newsletter zu ermitteln verwenden wir eine Trackingmethode. Mit dieser Methode erfassen wir keine personenbezogenen Daten und keine IP-Adressen. Die Daten werden ausschließlich in anonymisierter und zusammengefasster Form für statistische Zwecke und für die Entwicklung des Newsletter genutzt.

Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI

Bederstrasse 76

8002 Zürich
Telefon: +41 44 525 05 40

Email: info@tbi-zh.ch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweiter Beitrag Theologische Grundbildung aktuell

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An dieser Stelle finden Sie in Zukunft den Newsletter „Theologische Grundbildung Aktuell“

Bibliodrama-Symposion

Ach, Gott ist an diesem Ort und ich wusste es nicht

Bibliodrama-Symposion 26.–28. Mai 2016, Propstei Wislikofen Aargau/Schweiz

Das Herunterkommen Gottes – sei es auf Leitern oder in Krippen, die Bibel kennt vielerlei kenotischer Gottesgeschichten – ist Grund des Glaubens  und zugleich nachdrücklichste Einladung,  der geheimnisvollen Begegnung von Gott und Mensch  in den Wechselfällen persönlicher und gesellschaftlicher Geschichte auf die Spur zu kommen.

In diesem Sinn ist jedes Bibliodrama auch Theodrama, in dem es die Frage nach Gottes Gegenwart in  persönlichen und kollektiven Sehnsuchts-, Umbruchs- und Gewaltgeschichten stellt.

Impulse aus unterschiedlichen theologischen Perspektiven, Spielerfahrungen und Gespräche wollen einen inspirierenden Horizont und Resonanzraum für das Kernanliegen bibliodramatischen Handelns öffnen.

› weitere Informationen und Programm (PDF)

Hallo Welt!

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